Dienstag, 12. Februar 2019

BASTELSTUNDE

Mein Fahrrad war zuletzt in der Werkstatt, als es kaputt war. Achse gebrochen.
Frau Kramp-Karrenbauer und ihre CDU waren wohl der Meinung, ihre Partei müsse mal in die Werkstatt. Ein bisschen war reparieren. Merkel noch da, Annegret schon da, die AfD weiterhin. Die Christdemokraten schwimmen genau so wie die Sozialdemokraten. 2015 dürfe sich nicht wiederholen. So Frau CDU-Vorsitzende. 2015…2015… was war da noch mal?


Eine kurze Erinnerung: 2015 flohen viele Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland. Erst vom Balkan, später viele aus Syrien.
Man muss nicht Politikwissenschaften studiert haben und in den Sitzungen der Regierung dabei gewesen sein, um etwas zu verstehen:

Unsere Bundesregierung hat 2015 die Drittstaatenregelung des Dublin III-Abkommen außer Kraft gesetzt. Menschen, die beispielsweise in einem Boot von Afrika nach Europa kamen, wurden vielleicht in Italien registriert, durften aber weiter nach Deutschland, um hier einen Asylantrag zu stellen. Anders wäre es kaum möglich gewesen, der großen Zahl von Schutzsuchenden auch diesen Schutz zu bieten. In Anbetracht der Tatsachen alles richtig gemacht. 

Nun möchte sich eine bebrillte Mittfünfzigerin (Sidenote: die ist auch bald schon sechzig, das täuscht, dass alle denken, die sei noch so jung!) in der CDU eine Stimme machen, oder 2021 eine Stimme bekommen?, und eröffnet, dass

so etwas wie 2015 nicht noch einmal passieren dürfe.
Was genau darf nicht noch einmal passieren, Annegret?

Dass so viele Menschen fliehen und hier Schutz suchen müssen? Dass tausende Menschen in ihren instabilen Booten übers Meer flüchten und dabei ertrinken? Dass Familien getrennt werden und teilweise Kinder alleine hier sind? Dass diese Kinder ihre Familien nicht nachholen dürfen? Oder meint sie doch die Verfolgungen, Diskriminierung, Armut, Bürgerkriege in den Ländern? Oder, dass eine große Zahl von Deutschen diese Menschen wie Abschaum behandelt?

Weder noch.

Wenn es nach Annegret und ihrem Bastel-Hort gegangen wäre, dann wären die Grenzen in diesem Jahr zu gewesen. Oder zumindest schwer geschützt. Jetzt wird es interessant. "Außengrenzen, Steuerung, Abschiebungen und Integration" (Spiegel Online). CDU, CSU (und die AfD behalten wir mal im Hinterkopf). Da klingelt was. Nämlich 69 mal und aus Bayern kommend.

Dass die Forderungen von AKKs Werkstatt klingen wie abgeschrieben - Zufall? 

Abschiebungen in Transitzonen, Befugnisse der Polizei ausweiten, Erstarken von Frontex, nur noch eine Instanz bei Asylverfahren, eine bessere Überwachung der deutschen Grenzen, notfalls sogar Zurückweisungen. Vielen Dank an Herr Gathmann vom Spiegel, dass er das ganze für uns zusammengefasst hat. 

Damit wären sogar mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Verbinden wir die Debatte mit dem Jahr 2015, dann hat der gemeine, verwirrte Konservative etwas, worüber er sich aufregen kann. Die "Flüchtlingswelle". Wenn wir dann unsere Forderungen stellen, interessiert sich niemand WIRKLICH für deren Wortlaut weil: 2015. Akk 1 - Seehofer 0. 
Zweiter Punkt geht auch an Annegret, denn damit dürfte sie auch unter den AfD-Anhängern wieder Freunde gefunden haben. Denn denen hat sie damit im hinaus gehen noch mal die seit Anno Tobak nicht mehr coole Fingergun gezeigt. Alle happy, alles toll. 

Um dem ganzen weiter auf den Grund zu gehen, muss man sich den Charakter der ganzen Sache ein wenig erschließen. Allgemeiner Konsens der CDU: Deutschland ja, Europa joa eigentlich schon, fremde Leute nur sehr ungerne. Dass die Fluchtursachen nicht Jux und Dollerei sind, dürfte bekannt sein. Diskriminierung, Armut, Krieg, Verfolgung, Hunger. Auch wenn nicht jedem und jeder Geflüchteten nach dem Leben getrachtet wird - sollten in Deutschland solche Zustände herrschen, wäre der Aufschrei groß. Aber die Personen, die wir ja eh nicht kennen, die zu dem noch so fremd aussehen, und deren Sprache wir nicht verstehen (Plot-twist: sie unsere auch nicht!), die kann man prinzipiell eigentlich doch schon auf jeden Fall wieder nach Hause schicken. 

Holen wir kurz (kurz!) die AfuckingD aus unseren Hinterköpfen - nach Alice Weidel muss man grundlegend unterscheiden: Asyl und Einwanderung. Ersteres muss man sich hart erkämpfen, zweiteres sei das Problem. Vielleicht lässt sie ihre aus Sri-Lanka stammende Frau auch deshalb immer in der Schweiz? 
Sie spricht von Massenvergewaltigungen und davon, dass die Polizei an den Grenzen "Lage-angepasst" ausgestattet werden soll. Und damit meint sie sicher nicht warme Decken und was ordentliches zu Essen für die Geflüchteten. #humorigertyp

Wenn man bedenkt, dass fast alle europäischen Kulturen, neben der US of A, auch durch Einwanderungen und Vermischung von Kulturen entstanden sind und, und diese Überlegung bitte ich nicht in den falschen Hals zu bekommen, die Angst vorm schwarzen Menschen hausgemacht ist, da es ja scheinbar einen Unterschied macht ob jemand aus Ghana, Syrien, Afghanistan kommt, oder aus den Niederlanden - ziemlich heuchlerisch. Heuchlerisch ist es ebenfalls, nicht zwischen Terroristen und nicht-Terroristen zu unterscheiden oder zumindest durch gezieltes Framing, allen den Charakter von vergewaltigenden Terroristen anzuhängen. 

Was ankommt:

Es gibt etwas zu beschützen, und es gibt etwas, wovor wir es beschützen müssen. 
Deshalb: Asylsuchende ja, aber nur wenige, und auch nur die, die wir perfekt in unseren Staat einbinden können. Einwanderung prinzipiell eher nur von weißen europäischen Menschen. Weil zwischen Ausländern und Ausländern gibt es immer noch einen Unterschied!

Dass Frau Merkel bei diesen Gesprächen nicht dabei war, halten wir einfach mal so am Rande fest. 

Hätte die CDU mal lieber ihr kaputtes Rückgrat in der Bastel-Werkstatt repariert.
Anstatt die Beziehungen zu der CSU und Vogelschiss-Gauland. 

Freitag, 14. Dezember 2018

MY BODY, MY FUCKING RULES

Ungeborene müssen vor Menschen wie mir geschützt werden. Ich würde lügen, wenn mich das nicht irgendwo getroffen hätte. Ein Kommentar unter einem Artikel von Alice Schwarzer hat tatsächlich ausgereicht, um mir eine schlaflose Nacht zu bereiten. Es geht um Artikel 219a unseres Grundgesetzes. Juristen schreien an dieser Stelle, es ginge ja um Werbung. Aber darum geht es schon längst nicht mehr. Es geht darum, dass ich als Frau kaum Möglichkeiten habe, mich anonym im Internet über einen Abbruch der Schwangerschaft zu informieren. Und natürlich will ich dabei auch in Erfahrung bringen, was der ganze Spaß kostet. Aber es ist kein Spaß.

Frau sein könnte Spaß machen, ja tatsächlich. Wäre da nicht die Sache mit den Hormonen, die mich mindestens einmal im Monat in die Knie zwingen. Das ist nicht spaßig, nein. Es macht auch keinen Spaß, nachts auf der Straße von fremden Männern angemacht zu werden. Es macht auch kein Spaß, beim Praktikum in der Autowerkstatt gesagt zu bekommen, den Autoreifen lieber nicht zu tragen. Es macht kein Spaß, mich beobachtet zu fühlen, wenn ich an der Baustelle vor meiner Tür vorbei gehe, und die Blicke einiger Männer auf mir spüre. Es macht keinen Spaß. Ich bin auch nicht automatisch lieb und nett und hübsch und süß und schon gar nicht niedlich, nur weil ich eine Muschi habe. Und ich will auch meinen Körper nicht von wildfremden Menschen bewerten lassen oder ihn erklären müssen. Das passiert Frauen tatsächlich erfahrungsgemäß häufiger als Menschen mit einem Schwanz in der Hose. Es gibt viele Dinge, die als Frau definitiv keinen Spaß machen. Es gibt keinen Umkehrschluss, der besagt, dass es für Männer dagegen immer schön ist, aufs „Mann sein“ reduziert zu werden. Männern zugeschriebene Attribute können auch sehr belastend sein, bestimmt. Aber in der Position zu sein, vom Mann „genommen“ zu werden, und oft eher als Anhängsel gesehen zu werden. Das tut weh. Mich, obwohl ich mich nicht von meiner „Rolle als Frau“ belasten lasse, mich oft zu fragen, ob ich jetzt zu laut, zu offensiv, zu sexuell, zu provokant war - ätzend. Ich greife damit nicht die ganzen lieben, wunderbaren Männer in meiner Umgebung an. Freunde, Familie. Keine Frau will direkt jeden Mann damit angreifen. Es geht um ein über Generationen vermitteltes Bild, was so stark auf uns lastet, dass es uns in die unmöglichsten Rollen und Positionen drängt.

Es bist nicht du, es ist dieses „es“, was mich zu Boden drückt. 

Es ist auch kein Spaß, zu merken, dass man beispielsweise trotz regelmäßiger Einnahme einer hormonellen Zeitbombe schwanger geworden ist, und sich nun etwas überlegen muss. Überforderung und Scham. Um diese beiden Gefühle geht es. Kein Mann, jemals, wird diesen Gefühlscocktail nachfühlen. „Es weg machen lassen“. Tabuthema. Dabei will Frau einfach, verdammt noch mal, kein Kind. Für mich als Frau ist die Tragweite eine vollkommen andere, als die des Mannes, der sein Sperma in mir abgeladen hat. Du wirst Vater. Aber niemals Mutter. Mein Leben kann damit vorbei sein, deins sich nicht einmal verändern. 

Es geht nicht darum, um auf Frau von Storch einzugehen, ein ausgewachsenes Baby zu töten, was quasi schon dem Arzt in den Händen liegt. Es geht darum, dass ich über einen medizinischen Eingriff aufgeklärt werden möchte. Dass mich jemand Ernst nimmt, ich nicht den erniedrigenden Behördengang antreten muss, um mir Informationen zu erkämpfen. Mein gutes Recht. Oder eben leider nicht. Entscheiden grade, mitunter, zwei greisenhafte alte Männer. 

Einen Zellhaufen in meinem Körper entfernen zu lassen, ist mein gutes Recht und nichts, wofür ich mich schäme. Es ist die freie Entscheidung über mein Leben. Mein Leben ist mir wichtiger, als das, eines nicht mal potentiell, theoretischen Kindes. Es ist kein Kind, es ist meine Gebärmutter. 

Ich bin kein zwei in eins. 
Egal, ob du männlich oder weiblich bist - 
Über meinen Körper darfst du nicht entscheiden.
Find dich damit ab. 

Freitag, 19. Oktober 2018

Feminismusdebatten #1


„Darf ich dir jetzt noch nicht mal mehr die Tür aufhalten?“
Oft gehört und oft daran gestoßen. Darauf möchte ich aber gleich erst eingehen. Zu erst: Feminismus ist ein Thema, über welches viel diskutiert wird. Von Frauen, so wie von Männern und von Menschen, die sich weder dem einen Geschlecht noch dem anderen zugehörig fühlen (ja, das gibt es tatsächlich, du Hinterwäldler). Hier verhält es sich genau wie bei vielen anderen Themen auch. Wenn du nicht betroffen bist, keine Frau bist, hast du leider erst mal kein angeborenes Recht dich in dieser Debatte über Frauen zu erheben. Du darfst mitreden, auf jeden Fall. Das möchten wir (Frauen) auch unbedingt. Glaube aber ja nicht, dass du das letzte Wort haben wirst. Wirst du nicht. Vielleicht verstehst du es besser, wenn ich es damit vergleiche, dass du auch niemals das letzte Wort haben wirst, wenn du mit einem Menschen mit dunklerer Hautfarbe als der deinen darüber streitest, ob dein Kommentar rassistisch war oder nicht, oder ob dein Gegenüber sich wegen des Kommentars anstellt oder nicht. Don’t. Even. Try. It. Dude. Du wirst niemals erleben, wie es sich anfühlt, auf Grund deines Geschlechtes anders behandelt zu werden. Auf Grund deines Geschlechtes, welches du dir nicht ausgesucht hast. Und nein, auch jemand, der mit einem Penis auf die Welt gekommen ist, sich damit aber nicht identifizieren kann, hat sich dies nicht ausgesucht. Feminismus will dir nichts wegnehmen, Feminismus will dich nicht einschüchtern und stellt sich auch nicht an. Wir wollen lediglich die uns zustehenden 50 Prozent von allem. Und nein, die haben wir nicht. Auch in einer Gesellschaft, die aufgeklärter ist, als sie es jemals zu vor war - zumindest in unseren Breitengraden -, gibt es viele Punkte, in denen wir Frauen, ich als Frau, nicht erst erstreiten wollen, um das zu bekommen, was wir selbstverständlicherweise besitzen sollten. Zum Beispiel, um wieder zum Anfang zurück zu kehren, das Selbstverständnis, dass ich mir die Tür selber aufhalten kann. Und möglicherweise auch will. Für mich bedeutet das nicht, dass du mir die Tür nicht auch aufhalten darfst. Es gibt Verhaltensweisen, die ich auf Grund von bestimmten zwischenmenschlichen Beziehungen genieße. Damit spreche ich allerdings in erster Linie für mich. Aber ich will das uneingeforderte, unumdiskutierte Recht haben, die Klinke selber herunter zu drücken, um durch die Tür zu gehen. Ich will keine komischen Seitenblicke und kein hinter vorgehaltener Hand gerauntes „Frauen“. Was man dann als Mann denn überhaupt noch darf, oder wie man das alles denn erkennen soll? Ich weiß nicht, aber wie ist das denn in nicht heteronormativen Beziehungen? Frau - Frau? Mann - Mann? Steht es da zur Debatte, wer wem die Tür aufhält oder wie man in Erfahrung bringt, ob dieses Türaufhalten angemessen war oder nicht? Ich behaupte: weniger. Männer, Kopf einschalten. So schwer ist es nicht. Und wenn ihr besagte zwischenmenschliche Beziehungen, welche euch sagen ob Tür aufhalten ja/nein, nicht wahrnehmt, mein persönlicher Rat: nachfragen. Seid euch dafür nicht zu schade. 

Mittwoch, 21. März 2018

4,95 €

Jedes Mal bevor die Haustür verlassen wird – ein kurzer Blick in den Spiegel. Und ein kurzer, oder auch ein etwas längerer, Zupfer an dieser oder jener Stelle. Ein genervter Blick, ein Seufzen. Und dann der Gedanke, ausgehend von andauernder Selbstzweifelei, etwas zu verändern. Nicht an den Zweifeln natürlich. Nicht an der Einstellung zu sich selbst. Eher die Form von Veränderung, bei der sich die Zahlen auf dem Konto dm-Einkaufsbedingt ändern. Und zwar um etwa 4,95 €. So viel kostet Haarfarbe. Ein Lächeln vor dem Verlassen der Haustür! Ja, mit der neuen Haarfarbe wird alles anders. Besser. Das Problem dabei ist, dass das Problem nicht die Haare sind. Oder der Lippenstift. Ganz zu schweigen von dem Pickel, den man gut, weniger gut oder gar nicht abdeckt. Noch nie hat sich jemand durch das Wechseln einer Haarfarbe grundlegend verändert. Kurzzeitig, ja. Die Stimmung vielleicht. Oder auch nicht, wenn die Haarfarbe eher Richtung Griff ins Klo als in Richtung „Wow – Wie vom Friseur!“ geht. Genau so wenig, wie man sich Selbstbewusstsein mit einer Hose anziehen, wahlweise auch ausziehen, kann. Die Gefahr bei solchen Unterfangen ist die, dass man nie weiß ob man da grade 4,95€ für ein vorgegaukeltes Selbstwertgefühl gezahlt hat oder für die alte Strickmütze. Die genau weiß, dass dies ihre Chance für einen erneuten Einsatz sein kann. Welches Ergebnis das wünschenswertere ist bleibt offen. Selbstverständlich ist es schön, sich mit einer neuen Matte auf dem Kopf toll zu fühlen. Aber wie lange hält das an? Ich kenne niemanden, der im hohen Alter von sich sagen konnte: „Und mit den Haaren, damals mit 22, da hat sich alles verändert. Positiv! Bis heute!“. Der Selbstzweifel hat sich quasi nur noch mal einen Kaffee vom Bäcker geholt. Der leider bloß einen kurzen Fußweg entfernt ist. Möglichkeit zwei – die Strickmütze. Unzufriedenheit ist gar kein Ausdruck. Der Gedanke der über Wasser hält: wächst ja raus! Ja – irgendwann. Genau wie Kurzhaarfrisuren, die irgendwann wieder zu übergangs-dann-halb-lang-fransigen-endlich-lang - Frisuren werden. Man fiebert endlos lange auf den Moment hin, auf den einen Morgen, an dem man nicht mehr das Gefühl hat die Kampflesbe geben zu müssen, nur weil die Haare es einem befehlen – weil Haare wie jeder weiß, auch den Charakter, die Person, ändern. Diesen einen Morgen... Gibt es natürlich nicht. Und plötzlich steht man mit halblangen Haaren da und merkt, dass sich rein gar nichts verändert hat. Außer vielleicht die eigene Geduld und das Shampoo (Jetzt dann das für schnell fettenden Haaransatz und trockene Längen!). Da beschleicht einen die Idee, nur der Ansatz der Idee, das die bessere Investition der 4,95€ die in einen guten Kaffee gewesen wäre. Um ihn beim sich hinsetzen und über sich nachdenken trinken zu können. Nachdenken darüber, dass keine Haarfarbe, keine Frisur, kein nichthalbganz abgedeckter Pickel, keine Jeans – nichts!, dass nicht wirklich etwas an dir ändert. Am Charakter, an den Menschen die einen mögen, an Zweifeln, Ängsten oder schlechten Tagen. Eine Kurzhaarfrisur macht in den seltensten Fällen eine Kampflesbe aus einem und eine Jeans wird kaum dein Selbstbewusstsein verändern. Aber vielleicht ist dies alles, diese ganzen 4,95 mal X Euro die man in seinem Leben für Veränderung ausgibt, doch für etwas gut. Und zwar für diesen kleinen Moment des Nachdenkens. In dem eine Ahnung davon bekommt, dass Veränderung etwas ist, was in einem drin passiert – und die Haarfarbe bloß für einen kleinen Moment die Zweifel weg färben kann.